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Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

ASB weitet Engagement im Bereich Gewaltschutz aus

Seit dem Jahr 2015 engagiert sich der ASB Regionalverband RV Münsterland e.V. in der Flüchtlingshilfe. Der Schutz vor Gewalt und die Berücksichtigung von Bedürfnissen besonders schutzbedürftiger Personen ist ein grundlegendes Thema in den Flüchtlingseinrichtungen. Aus diesem Grund haben der ASB Regionalverband Münsterland e.V. und der ASB NRW bereits im Sommer 2016 ein Gewaltschutzkonzept entwickelt, das auf Prävention und respektvolles Miteinander setzt und in Krisensituationen praktikable Handlungsempfehlungen gibt.

Seit dem 01.07.2017 ist der ASB Regionalverband Münsterland e.V. nun auch im Rahmen der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" aktiv.

Unter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" haben das BMFSFJ und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern "Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften" erarbeitet. Die Bundesinitiative, die 2016 ins Leben gerufen wurde, wurde seitdem erheblich ausgebaut.

Ziel der Bundesinitiative ist es, die Sicherheit von Kindern, Frauen und Jugendlichen sowie anderen besonders schutzbedürftigen Personen in Not- und Gemeinschaftsunterkünften zu verbessern. Zusammen mit den Leitern der Unterkünfte entwickeln und implementieren die Koordinatorinnen und Koordinatoren spezifische Schutzkonzepte und verfolgen ihre Umsetzung.
Sie sind die zentralen Ansprechpersonen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Beschäftigte in den Flüchtlingsunterkünften. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Organisation von Schulung der in der Einrichtung tätigen Personen, die von UNICEF und Partnern, u.a. zu Fragen des Kinderschutzes, kinderfreundlichen Orten und entsprechenden Angeboten entwickelt wurden. Zudem organisieren die Koordinatorinnen und Koordinatoren die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort und informieren die Bewohnerinnen und Bewohner über ihre Rechte sowie über Angebote zur Integrationsförderung.

Zum 01.07.2017 hat Melanie Schuchtmann, die zuvor selbst die Flüchtlingsunterkunft an der Robert-Bosch-Straße geleitet hat, die Aufgabe als Gewaltschutzkoordinatorin übernommen.

Weitere Informationen zur Bundesinitiative finden Sie hier: www.gewaltschutz-gu.de

 

 

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