ASB RV Münsterland e.V.

Aktuelles ASB Münster

StellenanzeigenDer Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit 40 Std./Woche einen Mitarbeiter (m/w) als Abteilungsleitung für den Hausnotruf (nachfolgend HNR).

Ihre Aufgaben
• Betreuung von Kunden und Vertragspartnern (externe Partner, welche eigene Kunden in der HNR Zentrale aufschalten)
• Gewinnung von neuen Kunden und Vertragspartnern
• Schriftliche und telefonische Korrespondenz mit Kunden und Vertragspartnern
• Erstellung von Statistiken und Angeboten
• Controlling Aufgaben in der Abteilung
• Controlling des eigenen Teams
• Stammdatenpflege im eigenen Hausnotrufprogramm
• Terminvergabe für hauseigene Techniker und HNR-Berater
• Verwaltung der Lagerbestände (HNR-Geräte, Zubehör und Werbemittel)
• Mithilfe bei der Ideengestaltung für den Marketingplan
• Technischer Telefonsupport bei HNR Neuanschlüssen und Gerätewartung

Ihr Profil
• Erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder höhere Qualifikation
• Abteilungsleitungserfahrungen oder ähnliches wünschenswert
• Professioneller Umgang mit MS-Office Anwendungen
• Sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeit
• Ausgeprägte Flexibilität sowie Belastbarkeit
• Freundliches und serviceorientiertes Auftreten
• Technisch interessiert in der Richtung „Telefonanschlüsse“
• In Ihrer täglichen Arbeit überzeugen Sie durch Sorgfalt und Genauigkeit – eine strukturierte Arbeitsweise rundet Ihr Profil ab

Wir bieten
• einen abwechslungsreichen und gut strukturierten Arbeitsplatz mit vielfältigen Gestaltungs- und Handlungsspielräumen
• Unterstützung durch ein qualifiziertes und eingespieltes Team
• eine sehr gute Einarbeitung
• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten über das ASB eigene Bildungswerk und externe Partner
• umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement

Sie haben Interesse?
Dann senden Sie uns Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail zu:
Arbeiter-Samariter-Bund RV Münsterland e.V.
Frau Tanja Wolf
Gustav-Stresemann-Weg 62
48155 Münster
E-Mail: bewerbung (at) asb-muenster.de

Lauf gegen RassismusDas war ein ereignisreiches Wochenende beim ASB. Am Freitag war der ehemalige Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller zu Besuch in Münster und hielt einen spannenden Vortrag über Rassismus und Diskriminierung in der Geschichte des ASB. Ein Thema, das damals wie heute aktuell ist und etwa 25 Zuhörer in die Unterkunft am Dahlweg lockte. Vorab schaute Müller sich begeistert die Ausstellung „So sehe ich Münster“ an und informierte sich bei Geschäftsführer Dirk Winter und Fachbereichsleiter Karsten Berndt über das Engagement des ASB Münsterland in der Flüchtlingshilfe.

Vortrag MüllerAm Samstag wurde es dann sportlich. Zwar waberten dunklen Wolken am Himmel, für Farbe sorgten an diesem trüben Samstag aber die etwa 65 angemeldeten Läufer beim Lauf gegen Rassismus. „Wir wollten damit ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen“, erzählt Petra Gerke. Sie ist Vorstandsmitglied beim SV Blau-Weiß Aasee und hatte zusammen mit Annette Erthel und Thorsten Langner die Idee zu diesem außergewöhnlichen Event, das im Rahmen der Münsteraner Wochen gegen Rassismus stattfand. Denn bereits seit mehreren Monaten trifft sich regelmäßig eine vom Sportverein initiierte Laufgruppe mit geflüchteten Menschen an der vom ASB betreuten kommunalen Flüchtlingsunterkunft am Dahlweg. „Zusammen Sport zu treiben ist eine tolle Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen“, war auch Karsten Berndt, ASB-Fachbereichsleiter für die Flüchtlingshilfe, begeistert von der Idee eines Lauf.

Start mit dem Rahmenprogramm war um 16 Uhr an der kommunalen Flüchtlingsunterkunft am Dahlweg 116. Dort konnten sich die Teilnehmer kennenlernen und sich mit kleinen Snacks stärken, bevor es dann auf die 6,6 Km lange Strecke ging. Zur richtigen Einstimmung gab es vorab noch ein tolles Trommelkonzert. Ziel des Laufs war das Vereinsheim von Blau-Weiß Aasee. „Der Lauf sollte vor allem Spaß machen,“ betonte Gerke. Und so waren die Läufer dann im Ziel zwar etwas müde, aber auch sehr zufrieden, gemeinsam im Ziel angekommen zu sein. Zur Stärkung gab es im Anschluss im Vereinsheim ein kaltes Buffet und warme Leckereien vom Grill.

StellenanzeigenDer Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. sucht für seine Flüchtlingseinrichtungen Studierende des Fachbereichs Sozialwesen (m/w), die das Orientierungspraktikum oder Praxissemester in der kommunalen Flüchtlingshilfe absolvieren möchten.

Was wir Ihnen bieten:

  • einen abwechslungsreichen, spannenden und herausfordernden Praktikumsplatz mit vielfältigen Gestaltungsspielräumen
  • Möglichkeit zur Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur sozialen Integration
  • Anleitung durch erfahrene Sozialarbeiter(in)/Sozialpädagogen(in)
  • ein offenes kompetentes Team
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Teilzeit möglich, Zeiten nach Absprache

Ihre Aufgaben:

  • Unterstützung bei der pädagogischen Beratung, Begleitung und Förderung der geflüchteten Menschen in der Unterkunft
  • Teilnahme an Beratungsgesprächen
  • Mitwirken bei der Vorbereitung und Durchführung von Angeboten sowie bei Veranstaltungen für Ehrenamtliche und Geflüchtete
  • Begleitung zu Behördengängen und Ärzten
  • Unterstützung bei der Durchführung von administrativen Tätigkeiten, wie die Erstellung von Listen und Bearbeitung von Formularen und Anträgen
  • Teilnahme an Teamsitzungen und Fallbesprechungen

Was wir uns von Ihnen wünschen:

  • Studium der Sozialen Arbeit / Praxissemester
  • Interesse an der Arbeit mit geflüchteten Menschen
  • Bereitschaft im Team und eigenverantwortlich zu arbeiten und das Praktikum aktiv mitzugestalten
  • Gute Englischkenntnisse, arabische, baltische oder französische Sprachkenntnisse wären von Vorteil
  • Spaß an kreativen Aufgaben
  • EDV-Kenntnisse (Word, Excel, PPP, Outlook)

Sie haben Interesse? Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail zu.

Arbeiter-Samariter-Bund RV Münsterland e. V.
Tanja Wolf
Gustav-Stresemann-Weg 62
48155 Münster

Tanja Wolf
Tel.: (0251) 2897 - 140
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Lauf gegen Rassismus

Bunt und auch ein wenig sportlich wird’s auf Münsters Straßen am Samstag, 18. März, beim „Lauf gegen Rassismus“. „Wir wollen damit ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen“, erzählt Petra Gerke. Sie ist Vorstandsmitglied beim SV Blau-Weiß Aasee und hatte zusammen mit Annette Erthel und Thorsten Langner die Idee zu diesem außergewöhnlichen Event, das im Rahmen der Münsteraner Wochen gegen Rassismus stattfindet. Bereits seit mehreren Monaten trifft sich regelmäßig eine vom Sportverein initiierte Laufgruppe mit geflüchteten Menschen an der vom ASB betreuten kommunalen Flüchtlingsunterkunft am Dahlweg. „Zusammen Sport zu treiben ist eine tolle Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen“, ist auch Karsten Berndt, ASB-Fachbereichsleiter für die Flüchtlingshilfe, begeistert von dem geplanten Lauf. Schnell stand deshalb fest, dass man dieses Event gemeinsam durchführen möchte.

Start mit dem Rahmenprogramm ist um 16 Uhr an der kommunalen Flüchtlingsunterkunft am Dahlweg 116. Dort können sich die Teilnehmer kennenlernen und sich mit kleinen Snacks stärken, bevor der etwa 5-7 Kilometer lange Lauf dann um 17 Uhr ab der Unterkunft startet. Für einen Gepäcktransport zum Ziel ist gesorgt. „Der Lauf soll vor allem Spaß machen. Deshalb möchten wir gemeinsam mit allen Teilnehmern ins Ziel laufen“, so Gerke. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren, der gerne läuft und ein wenig Kondition mitbringt. Im Anschluss wird es einen gemütlichen Ausklang mit Grillwürstchen und weiteren Leckereien am Vereinsheim vom SV Blau-Weiß Aasee geben. Gäste sind dabei herzlich willkommen. Die ersten 30 Anmeldungen erhalten ein T-Shirt mit Aufdruck. Anmeldungen sind bis zum 15. März bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Vor zwei Jahren floh Daniel Amare aus Äthiopien und ist nun beim ASB aktiv

Amare Sanitätsdienst BocholtEnde Februar stand für den 19-Jährigen Flüchtling Daniel Amare sein bisher größter Sanitätsdienst an: der Rosenmontagszug in Bocholt, auf den er sich besonders freute. Seit mehr als zwei Jahren ist der Äthiopier nun in Deutschland und noch immer wartet er auf eine Entscheidung in seinem Asylverfahren. Die Zeit einfach abzusitzen, dazu hatte der junge Mann, der aus politischen Gründen sein Land verlassen musste und alleine nach Deutschland geflüchtet ist, jedoch keine Lust. „Ich wollte mich sinnvoll engagieren, um so etwas von der Hilfsbereitschaft, die ich hier erlebt habe, zurückzugeben“, erklärt er. Und so ist er nun seit April vergangenen Jahres bei der Arbeiter-Samariter-Jugend in Bocholt aktiv.

Für Daniel Amare war der Karnevalseinsatz erst sein zweiter Dienst für den ASB. Für ein so großes Event und damit für so viele Menschen war es bisher noch nie Mitverantwortlich. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, lächelt er. Nach der Einsatzbesprechung unter der Leitung des DRK ging‘s dann auch endlich los.

Mühsam kämpfte sich der ein oder andere Sonnenstrahl durch den wolkenverhangenen Himmel. Den tausenden Narren konnte dieses trübe Wetter aber nicht die Stimmung vermiesen. Und so liefen Daniel Amare und sein Kollege Michael Schlütter durch die feiernde Menge. Ihre Augen waren dabei nicht auf den Karnevalszug gerichtet, sondern hielten in der Menge Ausschau nach Menschen, die vielleicht ihre Hilfe benötigten.

Seit Juli 2016 lebt Daniel Amare nun in Rhede. Dort fühlt er sich wohl und hat Freunde gefunden. Ein bisschen wie ein großer Bruder ist sein ASB-Kollege Michael Schlütter, der die ASJ-Gruppe leitet, mittlerweile für ihn geworden. Er war es auch, der Daniel Amare für die Arbeit in der ASJ begeisterte. Die beiden hatten sich bereits vorher in einer Wohngruppe, in der Amare anfangs lebte, kennengelernt. Michael Schlütter war es dann auch, der ihn zum ASB brachte. „Ich habe ihn bei einem Sanitätseinsatz auf der Kirmes getroffen und fand seine Tätigkeit spannend“, erzählt Amare.

Seitdem ist er in der ASJ aktiv und absolviert momentan - neben seiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker - an den Wochenenden seine Weiterbildung zum Sanitätshelfer. Ihn haben vor allem die vielfältigen Aufgaben beim ASB gereizt. Nach seiner Prüfung Mitte März ist er dann ausgebildeter Sanitätshelfer und kann das ASB-Team im Kreis Borken vollwertig unterstützen. Auch wenn das Wetter an diesem Rosenmontag sich eher von seiner ungemütlichen Seite zeigte, Daniel Amare freut sich bereits auf seine weiteren Einsätze im ASB-Team.

StellenanzeigenDer Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit 30 Std./Woche einen Mitarbeiter (m/w) für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Ihre Aufgaben

  • Übernahme der internen als auch externen Unternehmens- kommunikation sowie Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Kontaktpflege mit Medienvertretern, Verfassen von Pressemitteilungen, Vorbereitung von Presseterminen, Erstellung des Kunden- und Mitarbeitermagazins, Vorbereitung von Präsentationen)
  • Weiterentwicklung des zielgruppenspezifischen Kommunikationskonzepts
  • Redaktionelle Betreuung und Pflege der Webseite und der Social-Media-Aktivitäten
  • Kontaktpflege zu Medienvertretern sowie Pflege des Presseverteilers
  • Konzeption, Durchführung und Begleitung von Kampagnen und Projekten
  • Begleitung der inhaltlichen und grafischen Erstellung von Broschüren, Flyern, Werbematerialien sowie Fahrzeuggestaltung auf Basis des Corporate Designs
  • Unterstützung der Fachbereiche bei ihren Marketingaktivitäten

Ihr Profil

  • Vorzugsweise abgeschlossenes Studium im Bereich Kommunikationswissenschaften, PR, Journalistik, Volontariat oder vergleichbare Ausbildung
  • Erste Berufserfahrung (gerne in einer Nonprofit-Organisation)
  • Selbstständiges, eigenverantwortliches und zielorientiertes Arbeiten
  • Ausgeprägtes Sprachgefühl und stilsichere Schreibweise
  • Gutes Gespür für grafische Gestaltung
  • Ausgeprägte soziale Kompetenz, Kontaktfreudigkeit und Teamfähigkeit
  • Sicherer Umgang mit allen gängigen MS-Office-Anwendungen
  • Gute CMS-Kenntnisse, möglichst Joomla
  • Gute Anwendungskenntnisse der Adobe Creative Suite (Photoshop, Indesign, Illustrator)

Wir bieten

  • Einen abwechslungsreichen und gut strukturierten Arbeitsplatz mit vielfältigen Gestaltungs- und Handlungsspielräumen
  • Unterstützung durch ein qualifiziertes und eingespieltes Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement


Sie haben Interesse? Dann senden Sie uns bitte Ihre aussage­kräftige Bewerbung per E-Mail zu.Arbeiter-Samariter-Bund RV Münsterland e. V.
Tanja Wolf
Gustav-Stresemann-Weg 62
48155 Münster
Tanja Wolf
Tel.: (0251) 2897 - 140
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Kita-Team stellt sich vorZum ersten Mal lernten sich Eltern und das Team der neuen ASB-Kita in Kinderhaus persönlich kennen. Eigentlich sollte der Start bereits im März erfolgen, aber der strenge Winter machte den Bauplänen einen Strich durch die Zeitplanung. Nun ist die offizielle Eröffnung für den 1. Mai geplant. Die zahlreich erschienen Eltern warteten an diesem Nachmittag vor allem auch gespannt auf die Enthüllung des Namens. „Wir haben uns in der Jury für den Namen ‚Grünschleife‘ entschieden, da dieser Begriff eng mit Kinderhaus verbunden ist“, so Fachbereichsleiterin Martina Brosch. Die Idee für den Namen hatte Barbara Matula, die selber schon lange in Kinderhaus lebt. Die Kita bietet Platz für 60 Kinder, die von einem 15-köpfigen Team betreut werden. Das besondere an der Kita, hier wird von den beiden Hauswirtschafterinnen jeden Tag frisch gekocht. Auf Gesundheit und Bewegung wird in der Kita besonderen Wert gelegt.

StellenanzeigenASB Münsterland sucht pädagogische Fachkraft, Erzieher oder Student der Sozialen Arbeit (m/w) auf 450€-Basis für die Leitung und Konzeption von Schul-AG's sowie für Gruppenstunden der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ). Bewerbungen per Mail an: Katja Klein, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

ASB Münsterland sucht Erste-Hilfe-Ausbilder auf 450€-Basis zur Unterstützung von Gruppenangeboten und für die Ausbildung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen sowie für Schulprojekte und Gruppenstunden der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ). Bewerbungen per Mail an: Katja Klein, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

Laien beginnen immer häufiger vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit der Wiederbelebung / Gemeinsame Initiativen von Stadt und Hilfsorganisationen zeigen Wirkung

Pressekonferenz zum Thema LaienreanimationMünster (SMS) Wissenschaftliche Daten belegen: Beginnen Ersthelferinnen und Ersthelfer als zufällige Zeugen eines Herzstillstandes mit der Wiederbelebung noch bevor die Profis vom Rettungsdienst den Einsatzort erreichen, verdoppelt bis verdreifacht sich die Chance, dass der Patient überlebt. In Münster hat die Häufigkeit, mit der Ersthelfer mit Wiederbelebungsmaßnahmen bei Herzstillstand beginnen im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht: In knapp der Hälfte der 230 Fälle (47%) begannen Laien mit der Wiederbelebung, bevor der Rettungsdienst eintraf. Dieses Ergebnis liegt nicht nur deutlich über dem Bundesdurchschnitt (ca. 35%), es übertrifft auch nochmals die guten Ergebnisse der Vorjahre.

"Diese Zahlen sind Ergebnis eines Maßnahmenbündels der letzten Jahre und stehen für eine herausragende Erfolgsgeschichte in der Ersten Hilfe", sagt Feuerwehr-Dezernent Wolfgang Heuer und verweist auf das gemeinsame Engagement von Stadt und Hilfsorganisationen für eine gute und effektive Erste Hilfe. Andreas Bohn, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Münster, ergänzt: "Vor unseren gemeinsamen Initiativen lagen wir  noch bei einer Häufigkeit von unter 30 Prozent. Wir haben also eine deutliche Steigerung erreicht. Außerdem konnten wir dafür sorgen, dass 25 Münsteranerinnen und Münsteraner ihren Herzstillstand ohne bleibende Hirnschäden überlebten."

Seit dem Jahr 2012 unterstützt die Leitstelle der Stadt Münster Anrufer  aktiv bei der Hilfe. Bei einem Herzstillstand leiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch die Helfer vor Ort an ("Telefonreanimation"). Martin Heemann-Dorgeist, Leiter der Leitstelle Münster: "In einem Drittel aller Herzstillstände ist es uns gelungen, Menschen, die sich alleine die Erste Hilfe nicht zutrauten, anzuleiten. Das ist ein Ergebnis, dass fast 10 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt."

Seit 2013 betreibt die Stadt Münster zusammen mit den Krankenhäusern und Hilfsorganisationen regelmäßig Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Wichtigkeit von Wiederbelebungsmaßnahmen hinzuweisen ("Woche der Wiederbelebung", "Tag der Ersten Hilfe"). Außerdem wächst die Zahl der weiterführenden Schulen, die Maßnahmen der Wiederbelebung im Schulunterricht verankern. Die Stadt Münster unterstützt Schulen, die mit entsprechenden Trainingsmodellen die Wiederbelebung üben.

Die münsterschen Hilfsorganisationen bieten eine breite Palette von Erste-Hilfe-Kursen an. Neben Grundkursen gibt es mittlerweile auch spezielle Angebote z.B. für Sportler oder junge Eltern.  "Bei uns kann jeder die lebensrettenden Maßnahmen der Wiederbelebung lernen", ermuntert Kai Flottmann, Geschäftsführer der Malteser und Sprecher der Hilfsorganisationen, die Münsteranerinnen und Münsteraner, sich gut auf eine Erste-Hilfe-Situation vorzubereiten. Denn: Die meisten Herzstillstände ereigneten sich auch im letzten Jahr in Wohnungen, meistens halfen Eheleute oder Lebenspartner bzw. nahe Verwandte. "Bei der Ersten Hilfe geht es ganz häufig darum, Menschen zu retten, die einem sehr nahe stehen", erläutert Kai Flottmann. "Ein guter Grund, die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen."

ASB-Helfer betreuten SPD-Parteitag in BocholtDer ASB Münsterland betreute gestern mit fünf Einsatzkräften und einer Notärztin den SPD-Parteitag in Bocholt. Etwa 500 Gäste aus dem ganzen Kreis Borken verfolgten den besonderen Parteitag und warteten gespannt auf die Ankunft von Martin Schulz, dem neuen Kanzlerkandidaten der SPD. Unter großen Applaus betrat Martin Schulz dann die vollbesetzte Veranstaltungshalle im Textilwerk des LWL-Industriemuseums. Schulz war auch zum Parteitag gekommen, um sich solidarisch mit der Bocholter SPD zu zeigen. Denn führende SPD-Politiker erhalten in der Stadt seit Monaten Hassmails.

Für die Helfer verlief der Abend eher ruhig und so blieb noch ein wenig Zeit, ein Erinnerungsfoto mit Martin Schulz aufzunehmen.

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